100 Batzen + 3 Pfund


saint-ursanne…reichen nicht aus!

Weihnachtsmarkt in Saint-Ursanne. Ich besuche das Städtchen das erste Mal. Schon die Hinfahrt ist ausserordentlich erholsam. Kaum den Tunnel der ersten Jurakette verlassen, scheint die Sonne vom wolkenlosen Himmel.

Ab Tavanne ist die Gegend für mich  neu. Ich bin begeistert. Enge Schluchten, typische Jura-Häuser, Bauten und Wohnsiedlungen an überraschenden Orten, das Felsige, Hügelige, die Ebene – all das wechselt sich ab und dann – dieses mittelalterliche Städtchen Saint-Ursanne.

Keine Chance, anders in den Ort zu gelangen, als durch eines der Stadttore. Der Weihnachtsmarkt ist in vollem Gange, als wir eintreffen. Ich hatte gehört, der Markt sei „klein aber fein“. Ich weiss nicht, was diejenigen unter klein aber fein verstehen. Damit erwartete ICH so um die sieben Stände…

Ich erlebe hier einen mittleren Weihnachtsmarkt. Die Stände habe ich nicht gezählt, auf jeden Fall ist er gross genug für einen entspannten Sonntag-Nachmittag in sehr guter Atmosphäre. Über das Angebot kann man geteilter Meinung sein. Die Preise haben mich aber schlicht umgehauen!

Altstadt-Renovation

Am Ende der Strasse erblicken wir einen etwas anderen Stand. Dort gibt es Informationen über die Instandstellung der mittelalterlichen Altstadt. 300 Einwohner wohnen in der Altstadt und 1’300 Einwohner zählt die 60 km2 grosse Gemeinde Clos du Doubs.

Und – da ist nicht genug Geld für die dringend anstehenden Renovationen wie die Sanierung der Wasserleitungsrohre, die Kopfstein-Pflästerung, die vier Brunnen etc.!

Die Renovation der einen Brücke über den Doubs, ein Zugang zum Ort, wurde gerade fertiggestellt.

Tja, was soll ich sagen?

Die Gemeinde macht Spendenaufrufe an alle Menschen, die Interesse daran haben, die wertvolle Infrastruktur und wunderschönen Monumente der Stadt Saint-Ursanne zu erhalten. Ansichten über das Projekt, Bilder der Arbeiten, gibt es über den Link der Gemeinde mit dem Stichwort „renovation“. Spender erhalten einer dieser Kopfsteine mit eingraviertem Namen…

Die 100 Batzen + 3 Pfund erhielt übrigens der Steinmetz anno 1677 für die Erstellung eines zweiteiligen Brunnens bei der Molkerei in Saint-Ursanne. Klar, dass dieser Betrag über 300 Jahre danach nirgends mehr hinreicht…

Ich versprach die Informationen darüber in meinem Blog zu verbreiten. Ich tue das sehr gerne. Es hat wirklich einen besonderen Charme und ich war nicht das letzte Mal dort! Das ist meiner Meinung auch eine Unterstützung: Hingehen, das Angebot nutzen, geniessen und sein!

Weitere Kontakte und Informationen wie auch Broschüren über das Renovationsprojekt gibt es über diese eMail: albert.piquerez@closdudoubs.ch.

Bitte teilt den Artikel weiter, wenn ihr auch meint, dass hier etwas Wertvolles erhalten werden soll!

Und dann – Auf Wiedersehen – in Saint-Ursanne !

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